Strandkörbe – Ein Platz am Meer

Eine ganz typische Attraktion an den Stränden von Nord- und Ostsee sind ihre Strandkörbe. Vor 125 Jahren wurden sie als ein Bollwerk gegen Wind, Regen und wirbelndem Sand erstmalig erbaut. Heutzutage wird die Sehnsucht nach der Küste und dem beliebten Korb überdeutlich, denn immer häufiger dienen sie als Freizeitmöbel im Garten oder auf der Terrasse. Selbst in Restaurant, Bars oder in Wellnessbereichen sorgen die geflochtenen Sessel für ein nordisches Flair. Zur Beliebtheit trägt sicherlich dazu bei, dass die Beschaffungsmöglichkeiten vielfältig sind.

Die Ansprüche an den Korb in heimischen Gefilden muss nicht die Robustheit und Stabilität des nordischen Bruders aufweisen und ist dadurch weniger massiv gearbeitet. Dies macht sich im Kaufpreis bemerkbar. Strandkörbe, deren Flechtwerke aus dem Naturmaterial Vollweide bestehen, sind hochwertige exklusive Objekte. Am Meeresufer sind diese hingegen nicht im Gebrauch, dort verlangen die heftigeren Witterungsbedingungen einen widerstandsfähigen Grundstoff.

Die Körbe an Nord- und Ostsee verschwinden am Ende der Sommersaison und werden eingelagert. Der Terrassenkorb entfaltet aber gerade in den kühleren Jahreszeiten, wie Herbst und Frühjahr seinen außergewöhnlichen Nutzen. Denn trotz kühler Luft lassen sich die späten herbstlichen und die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen gut geschützt genießen. Eine lange Lebensdauer erhalten die Besitzer aus dem Binnenland, wenn ein adäquater Schutz vor Frost und Schnee gewährleistet wird.